Für mich eindeutig notwendige Skepsis. Und darum will ich auch, dass entsprechend viele Menschen sich damit beschäftigen.
Abgeordnetenwatch und Hiltrud Breyer – im Hause und im Dienste Rudolf Steiners
Unbedingt empfehlenswert!
Für mich eindeutig notwendige Skepsis. Und darum will ich auch, dass entsprechend viele Menschen sich damit beschäftigen.
Abgeordnetenwatch und Hiltrud Breyer – im Hause und im Dienste Rudolf Steiners
Unbedingt empfehlenswert!
Veröffentlicht in Gesellschaft & Politik
Offene Frage für mich, wie die GRÜNE Parteispitze Hiltrud Breyers Lobbyarbeit für die Anthroposophie beurteilt und wie sie generell zur Anthroposophie steht.
Jürgen Trittin wurde von mir frühzeitig – mail vom 17. Juli 2008 – über Breyers Aktivitäten informiert. Und ich habe auch mal angedeutet, was „Anthroposophie“ bedeutet …
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Von: „BREYER Hiltrud
Datum: 9. September 2008 11:54:36 MESZ
An: „Andreas Lichte“
Betreff: RE: eliant
Sehr geehrter Herr Lichte,
vielen Dank für Ihre Nachricht und die Informationen.
Mit besten Grüßen aus dem Büro Breyer,
Bettina Rid
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From: Andreas Lichte
Sent: 17 July 2008 20:34
To: BREYER Hiltrud
Cc: JürgenTrittin
Subject: Re: eliant
Sehr geehrte Bettina Rid,
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Vielleicht gibt es doch den ein oder anderen in der Fraktion Die Grünen/EFA, der Probleme mit der Anthroposophie hat?
Wenn nicht, bekommen die Grünen vielleicht bald Probleme … mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Zitat:
„Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 53107 Bonn
An die
Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien
Rochusstraße 10
53123 Bonn
Indizierungsantrag nach dem Jugendschutzgesetz (JuSchG)
Hiermit wird beantragt, die Bücher
„Die Mission einzelner Volksseelen im Zusammenhang mit der germanisch-nordischen Mythologie“ (GA 121)
und
„Geisteswissenschaftliche Menschenkunde“ (GA 107)
von Rudolf Steiner
Verfahrensbeteiligter:
Rudolf Steiner Verlag, Dornach, Schweiz,
gemäß § 18 Abs. 1 JuSchG in die Liste der jugendgefährdenden Medien aufzunehmen.
Kurzbeschreibung:
Aussagen dieser Bücher sind nach § 18 Abs. 1 Jugendschutzgesetz (JuSchG) in Übereinstimmung mit der ständigen diesbezüglichen Spruchpraxis der BPjM nach ihrem Inhalt geeignet, Kinder und Jugendliche sozialethisch zu desorientieren. Es handelt sich um Rassen diskriminierende Aussagen.
Diese Aussagen Rudolf Steiners sind insbesondere vor dem Hintergrund des Indizierungsantrages der BPjM (ehemals BPjS) im Jahre 2000 gegen das Buch von Ernst Uehli „Atlantis und das Rätsel der Eiszeitkunst“ zu bewerten:
Aufgrund des Gutachtens von Jana Husmann-Kastein „Rassenmodelle bei Rudolf Steiner – Ein Überblick und Zitatvergleich mit Ernst Uehli“ steht zweifelsfrei fest, dass die von Ernst Uehli auch selbst als Quelle genannten Werke Rudolf Steiners (s.o.) als Vorlage für das Buch „Atlantis und das Rätsel der Eiszeitkunst“ dienten. Dies belegt Jana Husmann-Kastein anhand eines detaillierten Zitatvergleiches (Seite 18 – 23). Wie Ernst Uehlis Aussagen sind auch die entsprechenden Vorlagen Steiners als eindeutig Rassen diskriminierend zu bewerten.
In einem zweiten Gutachten „Anthroposophie und Waldorfpädagogik: Zur Praxisrelevanz der sozialethisch desorientierenden, Rassen diskriminierenden Aussagen in Steiners Werk“ weist Andreas Lichte nach, dass Kinder und Jugendliche mit den Rassen diskriminierenden Aussagen Steiners in Berührung kommen, insbesondere durch die indirekte Vermittlung der Anthroposophie in den Waldorfschulen.
Die Rassen diskriminierenden Aussagen in den Werken Rudolf Steiners sind als besonders gravierend zu betrachten, da es sich keinesfalls um Zufallsprodukte oder durch den Zeitgeist bedingte rassistische Stereotype handelt. Sie sind vielmehr als Ausprägungen einer spezifisch Steinerschen esoterischen Rassenkunde zu sehen, siehe dazu das Gutachten Jana Husmann-Kasteins insgesamt, bzw. speziell Andreas Lichte, Kapitel 1 (S. 3 – 8): „Steiners Menschheitsentwickelung als Ursache von Rassismus.“
Begründung:
Die vorstehend bezeichnete Publikation ist nach § 18 Abs. 1 JuSchG geeignet, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu gefährden.
Soweit mit der Verbreitung des in diesem Antrag bezeichneten Objektes möglicherweise zusätzlich Straftatbestände erfüllt werden, wird ergänzend gebeten, die Staatsanwaltschaft einzuschalten.“
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Lichte
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Am 17.07.2008 um 20:23 schrieb BREYER Hiltrud:
Sehr geehrter Herr Lichte,
vielen Dank für Ihre Nachricht. Frau Breyer ist Mitglied im EP Gesundheitsausschuss und unterstützt die Anthroposophie. Sie kann sich nicht vorstellen, dass jemand aus der Fraktion Die Grünen/EFA im Europäischen Parlament gegen die Aktion Eliant ist.
Mit besten Grüßen aus dem Büro Breyer,
Bettina Rid
Hiltrud Breyer MdEP
Assistentin
Dipl.Pol. Bettina Rid
Europäisches Parlament
8 G 265
Rue Wiertz
B-1047 Brüssel
Tel.:
Fax:
Email:
Homepage: http://www.hiltrud-breyer.eu
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From: Andreas Lichte
Sent: 10 July 2008 19:37
To: BREYER Hiltrud
Subject: eliant
Sehr geehrte Frau Breyer,
ist es die offizielle Position der Grünen, die „Aktion Eliant“ und damit die Anthroposophie zu unterstützen?
Oder ist das Ihre Privat-Initiative GEGEN die Interessen der Grünen?
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Lichte
Von: Andreas Lichte am Mai 28, 2009
um 8:40